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Am nächsten Tag ist es soweit, Tanja fährt zurück nach Hause, und ich habe mich entschlossen nach Magdeburg zu fahren. Tanja kennt meine Entscheidung und bringt mich noch an mein Gleis, weil mein Zug früher fährt. Ich bringe meine Koffer rein und komme noch einmal raus. Wir umarmen uns lange, wir müssen sogar ein bisschen weinen. Ich kenne Tanja schon seit wir 5 Jahre alt sind. Wir hatten so gut wie noch nie Streit.

„Okay ich packe es jetzt. Ich meld mich regelmäßig bei Dir, versprochen. Bye.“ „Bye.“ Wir lösen uns voneinander und ich steige ein.

Ich setze mich hin und der Zug rollt los. Tanja rennt dem Zug hinterher und das bringt mich noch mehr zum Weinen. Ich schlafe weinend ein und wache erst wieder auf als ich die Durchsage des Zugführers höre: Magdburg Hauptbahnhof. Und so stehe ich auf und steige aus. Ich laufe ein Stück und auf einmal stehen die vier Jungs vor mir. Ich bleibe erschrocken stehen. Sie kommen auf mich zu. „Hey was macht ihr denn hier?“ „Das sollten WIR eigentlich DICH fragen!“ „Was? Warum?“ „Weißt du eigentlich dass deine Mum eine Vermisstenanzeige aufgegeben hat?“ fragt Tom mich. „Was hat sie gemacht?“ „Jaaa“ sagt Bill, „du kommst jetzt erst mal mit.“ Jeder der Jungs schnappt sich eine Tasche von mir und ziehen mich mit. Sie setzen mich zu ihnen in den Tourbus. „Und woher wisst ihr dass ich hier bin?“ „Weil deine Mum Tanja angerufen hat und gefragt hat.“ „Ahhh“ „Wie kommst du eigentlich auf die dumme Idee wegzulaufen?“, schnauzt Bill mich an. „Das versteht ihr nicht.“ Und somit war die Unterhaltung für mich beendet.

Der Tourbus hält an und die Jungs steigen aus. „Möchtest du hier übernachten?“ Ich steige schnell aus. Ich rede immer noch nichts. Wir stehen vor einem Haus, ich weiß nicht was wir hier machen. Tom, Georg und Gustav gehen rein, aber Bill sagt mir dass er mit mir noch kurz draußen bleiben möchte.

„Sammy, ich wollte Dich vorhin nicht so anschnauzen, aber ich fand es schlimm, weil wir vorgestern so viel Spaß zusammen hatten. Wir haben euch so viel erzählt, aber du hast kein Wort davon gesagt dass du abgehauen bist. Deine Mutter wusste nicht einmal was von dem Konzert…. Es tut mir echt leid, kleine.“ Er umarmte mich. „Mir auch, dass ich nichts mehr gesagt habe, Bill.“ Ich umarme ihn auch. „Wo sind wir denn hier?“ „Bei der Villa Kaulitz.“ Bill lässt mich los und grinst mich an. „Wirklich? Soll das heißen dass ich hier bleiben darf?“ „Das weiß ich nicht, das musst du deine Mutter fragen. Ich weiß ja nicht wie gut oder schlecht euer Verhältnis ist aber gib ihr eine Chance.“ Er lächelt mich an und ich nicke. „Also lass uns rein gehen.“ Ich hake mich bei ihm ein und gehe mit ihm hinein.

Ich schließe die Haustür und stelle meine Sachen in den Flur. „Warte kurz.“ Bill geht in die Küche in der  seine Eltern sind. Nach einer Weile kommen sie in den Flur und stellen sich vor. Danach gehen wir zu Tom ins Zimmer. Ich setze mich in einen Sessel. Er hat ein großes Zimmer, ich sehe es mir genau an. Bill verfolgt meine Blicke. „Ja guck es dir nur genau an denn hier drin wirst du in nächster Zeit schlafen, denn ich hab kein Sofa in meinem Zimmer. So muss mein Bruderherz das Zimmer mit dir teilen.“ Er grinst Tom an. „Ah cool“, sage ich. „Komm kurz mit“, sagt Bill zu mir. So stehe ich auf und folge ihm. Wir gehen in sein Zimmer. Ich setz mich auf sein Bett, er drückt mir ein Telefon in die Hand. „Ruf sie an. Viel Glück.“ Er lächelt mich an, steht auf und lässt mich alleine. Ich wähle unsere Nummer. „Ja?“ „Hey Mum ich bin’s Sammy.“ „Hey“ Meine Mum schluchzt. „Mach das bitte nie wieder, auch wenn es nicht glaubhaft ist, ich habe mir Sorgen um dich gemacht. Wo bist du?“ „Ich bin bei einer Band, ich habe sie kennen gelernt und ich darf von ihren Eltern aus bei ihnen wohnen, in Magdeburg. Ich brauch ein bisschen Abstand, Mum. Es tut mir Leid dass ich das gemacht habe.“ „Okay Sammy, du bleibst dort bis du wieder in die Schule gehen musst.“ „Wirklich? Darf ich so lange da bleiben?“ „Ja, aber nur wenn du mich regelmäßig anrufst und mir sagen kannst dass es dir gut geht.“ „Oh danke Mum!“ Ich freu mich richtig. „Dann bis dann. Ich hab dich lieb.“ Bei den letzten Worten fang auch ich an zu weinen, ich lege auf. Bill kommt ins Zimmer und setzt sich neben mich. „Hey was ist los? Darfst du nicht hier bleiben?“ Ich umarme ihn. „Doch.“ „Warum weinst du dann?“ „Sie hat gesagt, dass sie mich lieb hat. Das hat sie noch nie zu mir gesagt.“ Bill legt einen Arm um mich. „Es wird jetzt alles besser werden.“

Nachdem er mich beruhigt hat, gehen wir wieder zu den anderen rüber, aber Tom sitzt alleine da. „Gustav und Georg sind schon gegangen.“ Wir setzen uns zu Tom und schauen fern.

7.1.08 19:03
 


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