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Einleitung

 

[Anmerkung der Autorin: Ich habe nicht nach den genauen Zeiten, z.B. zum Erscheinen der Songs, geschrieben.

Das was kursiv geschrieben ist, soll das sein was ich denke.

Viel Spaß beim Lesen, und GB_Eintrag nicht vergessen :-)]

 

 

Mein Handy klingelt, ich gehe ran. „Hey Sammy“, begrüßt mich meine Freundin, „Hey Tanja, bist du bereit?“ „Ja klar, ich wollte fragen ob du auch die Karten für den Zug und für das Konzert eingepackt hast!?“ „Oh Tanja natürlich, wäre ja schlimm wenn nicht, ich muss aber noch packen, wir sehen uns ja nachher dann, um 14Uhr am Bahnhof, Gleis 8, ja?“ „Okay bis dann, bye.“, „bye.“

Ich packe das Handy in meine Tasche und überprüfe noch einmal ob ich auch alles habe. Ich und meine Freundin Tanja werden nämlich losreisen, zu einem Konzert von Tokio Hotel nach Hamburg. Die Band, von der wir schon so doll Fans geworden sind. Aber jetzt wird mir doch mulmig, denn einen Unterschied gibt es zwischen mir und Tanja: Ich werde nach dem Konzert weiterreisen, ich weiß noch nicht wohin, aber es wird sich schon etwas finden, hoffe ich jedenfalls. Denn ich möchte hier unbedingt weg, weg von meiner Mum, sie stresst mich immer nur an, sie zeigt mir nie dass sie wirklich meine Mutter ist.

Ich denke noch mal über meine Mutter nach, obwohl der Entschluss fest steht. Aber es ist trotzdem ein komisches Gefühl. Ich nehme meine Taschen und gehe ins Wohnzimmer, ich muss noch meine Unterlagen mitnehmen, für mein Konto, das meine Verwandten zusammengespart haben. Ich sollte das Geld eigentlich erst später erhalten, wenn ich es brauche um auszuziehen oder so was. Aber ich brauche das Geld jetzt, und irgendwie mach ich ja so was ähnliches wie ausziehen.

Ich schaue auf die Uhr. Ohje schon halb 2, ich muss los. Ich ziehe mich an, nehme meine Taschen und öffne die Haustür. Ich gucke noch einmal in die Wohnung und gehe.

 

6.1.08 19:34


10 Minuten vor 2 erreiche ich den Bahnhof und laufe gleich zum Gleis. Tanja steht auch schon da. Wir umarmen uns, wie immer. „Und?“ „Was?“ „Na, ich will wissen ob Du die Karten dabei hast.“ „Natürlich, du hast mich ja dauernd dran erinnert.“ Grinse ich.

Der Zug fährt ein und wir steigen gleich ein.

„Ich bin so aufgeregt.“, sagt Tanja, „ohja ich auch.“ Und dann sehe ich Tanja an wie sie traurig wird. „Was denkst du, wann wir uns wieder sehen werden?“ „Tanja, ich weiß es nicht, aber mach dir da jetzt mal keine Gedanken drüber, wir genießen jetzt erst mal das Konzert, danach machen wir Hamburg unsicher, wir haben danach ja noch ein paar Tage für uns. Nur für uns.“ Dann wird Tanja wieder ein bisschen fröhlicher. „Ja, du hast Recht.“ „Ich hab immer Recht.“, wir lachen beide.

Wir reden noch so weiter, bis wir nach 2 Stunden endlich in Hamburg ankommen.

Wir gehen als erstes in unser Hotel das ich gebucht habe und bringen unsere Sachen dahin.

Wir haben ja auch noch 2 Stunden Zeit bis der Einlass ist. Wir richten uns noch und laufen dann los. Als wir ankommen, sind wir erst mal überrascht wie viele Leute schon vor der Halle stehen. Wir treffen auf ein paar Mädchen die uns erzählen dass sie schon seit gestern Abend hier stehen würden. Ich und Tanja gucken uns nur an.

Wir reden noch eine Weile mit den Mädchen, bis sich die Türen öffnen. Ich nehme Tanja an die Hand und sage ihr, dass sie niemals loslassen soll. Wir stürmen mit allen anderen in die Halle. Wir haben Glück und sind ganz vorne angekommen, in der ersten Reihe, auch wenn es ein bisschen kämpferisch zuging. „So hier kriegt uns jetzt keiner mehr weg.“ „Niemals.“

Nach einer Stunde hört man einen Countdown. Die Halle ist sehr voll und alle fangen an zu kreischen, sie rufen „Bill“ und „Tom“. Tanja und ich kreischen natürlich mit.

Dann kommen die 4 Jungs auf die Bühne, und wir 2 in der ersten Reihe, das war einfach unbeschreiblich, geil.

Bei dem Lied „Spring nicht“ guckt mir Tom einmal genau in die Augen, das find ich richtig toll, weil ich voll auf Tom steh. Tanja findet dass Bill süßer ist, aber sie hat eh einen Freund.

Das Konzert dauert 2 Stunden, die leider viel zu schnell vorbei sind. Nach dem Konzert fahren Tanja und ich mit der U-Bahn zurück ins Hotel. „Tanja, ich rauch noch eine.“ „Okay, aber ich geh schon mal hoch, duschen.“ „Okay.“ Und so bleib ich alleine vor dem Hotel und genieße meine Zigarette. Nachdem ich fertig geraucht habe, mach ich mich auf den Weg ins Zimmer. Ich gucke auf mein Handy um zu gucken ob mich jemand angerufen hat. Meine Mum hat sich nicht gemeldet, aber ich hab ne SMS von meiner Nachbarin bekommen, die auch Fan von Tokio Hotel ist, sie fragt wie das Konzert war. Ich bin nur damit beschäftigt zurück zuschreiben und achte nicht darauf wo ich genau hinlaufe. Und dann passiert es: -Rumms- Ich liege auf dem Boden, weil ich mit jemandem zusammengestoßen bin. „Kannst Du nicht aufpa….“, will ich die Person anschnauzen, aber als ich sehe mit wem ich zusammengestoßen bin, breche ich den Satz abrupt ab. Da steht…Tom vor mir…er hält mir seine Hand entgegen um mir aufzuhelfen, aber ich bin immer noch zu erstaunt um das wirklich wahr zu nehmen. Als ich wieder richtig zu mir komme, nehme ich seine Hand aber und stehe auf. Ich hoffe dass er nichts merkt. „Oh, Hey“, stottere ich. „Sorry dass ich dich so angemacht habe.“, entschuldige ich mich. „Schon okay.“ „Nein es war ja nicht deine Schuld, ich hab nur auf mein Handy geguckt.“ „Ich hab auch nicht aufgepasst, hey du warst doch vorhin auf unserem Konzert in der ersten Reihe, oder?“ „Ja, da war ich, auf dem Konzert, in der ersten Reihe“ Oh man was war das denn jetzt für n Satz? „Hat es dir gefallen?“, fragt Tom mich. Was für ne Frage. „Natürlich hat es uns gefallen.“,  Ich lächle ihn an. „Uns?“ „Ja ich bin mit ner Freundin hier.“ „Achso, cool. Hey kennt ihr euch hier vielleicht aus, wisst ihr wo man hier Party machen kann?“ „Nein, wir kommen nicht von hier, wir wohnen etwa 80 km von hier entfernt.“ „Ah soweit fahrt ihr für uns? Ist ja cool.“, er lächelt mich an. Für euch würden wir noch viel weiter fahren! „Na ja habt ihr vielleicht Lust heute Abend mit uns was zu machen?“ WAS?? Das meint er doch nicht ernst oder? „Ja klar, natürlich.“ „Gut, dann treffen wir uns in 2 Stunden hier, okay?“ „Okay bis dann.“, und mit diesem Satz laufe ich weg. Nein, ich laufe nicht, ich renne zum Zimmer. Ich klopfe an die Tür wie ne Verrückte. Tanja macht mir auf und ich renne reine und schreie rum, weil ich es einfach nicht fassen kann. Tanja steht nur mit fragendem Blick neben mir. „Tanja…ahhh….das ist so verrückt.“ „Ich glaube du bist verrückt.“ „Nein, Tanja, wir haben ne Verabredung mit Tokio Hotel! Sie sind hier im Hotel, ich bin mit Tom zusammengestoßen und…“, rede ich schnell, „Jetzt hol mal Luft, was erzählst du denn für n Märchen?“ „Das ist Wahrheit.“ Tanja hält mich an den Armen fest. „Wirklich?“, „Jahaa“, jetzt dreht sie auch durch. „Oh man, ich muss schnell duschen.“, und schon bin ich weg.

7.1.08 19:01


Wir stylen uns noch und gehen dann aufgeregt an die Stelle an der ich mit Tom zusammengestoßen bin. Wir warten 20 Minuten und dann kommen die Jungs, sie begrüßen uns und stellen sich vor, was sie eigentlich nicht hätten machen brauchen. „So, wo gehen wir nun hin?“, frage ich. „Eine Straße weiter ist ein Club, der soll gar nicht so schlecht sein.“, antwortet Georg. „Also los.“, sage ich. Ich hake mich bei Tanja ein und wir laufen los.

Wir gehen in den Club und setzen uns in eine Ecke mit 2 Sofas. „Ich hol was zu trinken.“ Und verschwinde an die Theke. Ich komme mit 6 Flaschen Bier zurück und stelle jedem eins hin. „Ihr mögt doch Bier, oder?“ „Ja klar, aber ich finds erstaunlich n Mädchen zu sehen das Bier trinkt.“ Tom lächelt mich an. „Da kannst du mal sehen.“ Ich lächle zurück. Ich setze mich neben Tanja. „Prost“, sage ich und wir stoßen an.

Als wir in den Club kamen war es 23 Uhr, jetzt ist es schon 3 Uhr. Wir haben uns über alles mögliche Unterhalten, Hobbys, Alter usw. „Wir sollten jetzt mal zurück ins Hotel, ich brauch dringend Schlaf“, gähnt Bill. Und somit trinken wir leer und gehen zurück ins Hotel. Vor dem Hotel kommt wieder meine Aussage, dass ich noch eine rauchen möchte. Also verabschiede ich mich schon vor dem Hotel von allen. Nur Tom nimmt meine Verabschiedung nicht an. Ich guck ihn fragend an. „Ich bleibe noch mit Dir draußen.“ „Ah, cool.“ Ich mache meine Zigarette an. „Aber du rauchst nicht, oder?“ „Wenn du mir eine hast, rauch ich jetzt eine, ich rauche ab und an mal eine, aber nicht all zu oft.“ „Klar geb ich dir eine, hier.“ Ich strecke ihm meine Schachtel und ein Feuerzeug entgegen. „Danke.“ „Bitte.“ Ich weiß gar nicht recht was ich mit Tom reden soll, er anscheinend auch nicht, er ist auf einmal so still. „Hat Dir der Abend gefallen?“ fragt er mich. „Nein.“ Antworte ich kurz und knapp. „Was??“ Tom sieht mich mit großen Augen an. „Na natürlich hat es mir gefallen, man, wir sind Fans von euch, was will man mehr?“ „Oh man, du hast mich jetzt aber echt erschreckt.“ Ich mache meine Zigarette aus. „Schon mal den Spruch gehört: Dumme Frage, dumme Antwort?“ Ich grinse Tom an. Darauf kneift er mir in die Seite. „Bist du fies zu mir.“ „Ich kann nicht immer nett sein…bist du fertig?“ „Ja bin ich.“ Ich mache die Tür auf. Ich bleibe stehen. „So jetzt musst du meine Verabschiedung aber annehmen.“ „Klar, Kleine.“ Tom macht einen Schritt auf mich zu und umarmt mich. Ich bin erstaunt, aber umarme ihn natürlich auch. „Ich wünsch dir ne gute Nacht.“ Er lässt mich wieder los. „Danke ich dir auch.“ Wir gehen auseinander, jeder zu seinem Zimmer. Ich klopfe an unsere Tür. Tanja ist schon in ihren Schlafsachen als sie mir öffnet. Ich gehe rein und ziehe mich auch um. Als wir im Bett liegen, können wir was heute passiert ist immer noch nicht richtig fassen. Wir reden noch eine Weile und schlafen dann ein.

Am nächsten Morgen stehen wir um 9 Uhr auf.  Wir ziehen uns an und gehen nach unten um zu frühstücken. Wir setzen uns hin und bestellen. Wir fangen an zu essen, dann setzen sich auf einmal die Jungs an unseren Tisch. „Morgen.“ Sagt Gustav. „Ohje sieht grad so aus, als ob da jemand noch nicht so fit ist.“ „Wir sind alle noch nicht fit.“, sagt Bill. Die Jungs bestellen das gleiche Frühstück wie wir. „Wie lange seid ihr eigentlich noch da?“, frage ich die Jungs. „Wir fahren in 2 Stunden weg.“ „Was? Wirklich?“ Ich werde traurig. „Ja, wir hätten es euch früher sagen müssen.“ Sagt Bill als er meinen Blick sieht. „Nein, achwas warum denn?“ Ich versuch meine Gefühle zu überspielen. Tom guckt mich an. Ich esse weiter und keiner sagt etwas. Nach dem Frühstück stehen die Jungs auf. „Wir müssen unsere Koffer holen.“, sagt Bill zu uns. „Okay, wir kommen gleich vor zum Eingang.“ Die Jungs gehen weg. Meine Laune ist richtig im Eimer. Wir stehen auf und laufen nach vorne. Die Jungs sind schon dabei ihren Tourbus mit ihren Koffern zu laden. Wir gehen zu ihnen raus. „Unser Manager möchte gleich losfahren.“ „Okay.“ Wir verabschieden uns von ihnen. „Wo seid ihr als nächstes?“ fragt Tanja die Jungs. „Wir haben heute ein Interview in Berlin, morgen fahren wir nach Hause, dann haben wir erst mal Pause.“ „Achso okay.“ Sie steigen ein und fahren los. Tanja und ich stehen noch lange da. Dann gehen wir in unser Zimmer.

7.1.08 19:03


Am nächsten Tag ist es soweit, Tanja fährt zurück nach Hause, und ich habe mich entschlossen nach Magdeburg zu fahren. Tanja kennt meine Entscheidung und bringt mich noch an mein Gleis, weil mein Zug früher fährt. Ich bringe meine Koffer rein und komme noch einmal raus. Wir umarmen uns lange, wir müssen sogar ein bisschen weinen. Ich kenne Tanja schon seit wir 5 Jahre alt sind. Wir hatten so gut wie noch nie Streit.

„Okay ich packe es jetzt. Ich meld mich regelmäßig bei Dir, versprochen. Bye.“ „Bye.“ Wir lösen uns voneinander und ich steige ein.

Ich setze mich hin und der Zug rollt los. Tanja rennt dem Zug hinterher und das bringt mich noch mehr zum Weinen. Ich schlafe weinend ein und wache erst wieder auf als ich die Durchsage des Zugführers höre: Magdburg Hauptbahnhof. Und so stehe ich auf und steige aus. Ich laufe ein Stück und auf einmal stehen die vier Jungs vor mir. Ich bleibe erschrocken stehen. Sie kommen auf mich zu. „Hey was macht ihr denn hier?“ „Das sollten WIR eigentlich DICH fragen!“ „Was? Warum?“ „Weißt du eigentlich dass deine Mum eine Vermisstenanzeige aufgegeben hat?“ fragt Tom mich. „Was hat sie gemacht?“ „Jaaa“ sagt Bill, „du kommst jetzt erst mal mit.“ Jeder der Jungs schnappt sich eine Tasche von mir und ziehen mich mit. Sie setzen mich zu ihnen in den Tourbus. „Und woher wisst ihr dass ich hier bin?“ „Weil deine Mum Tanja angerufen hat und gefragt hat.“ „Ahhh“ „Wie kommst du eigentlich auf die dumme Idee wegzulaufen?“, schnauzt Bill mich an. „Das versteht ihr nicht.“ Und somit war die Unterhaltung für mich beendet.

Der Tourbus hält an und die Jungs steigen aus. „Möchtest du hier übernachten?“ Ich steige schnell aus. Ich rede immer noch nichts. Wir stehen vor einem Haus, ich weiß nicht was wir hier machen. Tom, Georg und Gustav gehen rein, aber Bill sagt mir dass er mit mir noch kurz draußen bleiben möchte.

„Sammy, ich wollte Dich vorhin nicht so anschnauzen, aber ich fand es schlimm, weil wir vorgestern so viel Spaß zusammen hatten. Wir haben euch so viel erzählt, aber du hast kein Wort davon gesagt dass du abgehauen bist. Deine Mutter wusste nicht einmal was von dem Konzert…. Es tut mir echt leid, kleine.“ Er umarmte mich. „Mir auch, dass ich nichts mehr gesagt habe, Bill.“ Ich umarme ihn auch. „Wo sind wir denn hier?“ „Bei der Villa Kaulitz.“ Bill lässt mich los und grinst mich an. „Wirklich? Soll das heißen dass ich hier bleiben darf?“ „Das weiß ich nicht, das musst du deine Mutter fragen. Ich weiß ja nicht wie gut oder schlecht euer Verhältnis ist aber gib ihr eine Chance.“ Er lächelt mich an und ich nicke. „Also lass uns rein gehen.“ Ich hake mich bei ihm ein und gehe mit ihm hinein.

Ich schließe die Haustür und stelle meine Sachen in den Flur. „Warte kurz.“ Bill geht in die Küche in der  seine Eltern sind. Nach einer Weile kommen sie in den Flur und stellen sich vor. Danach gehen wir zu Tom ins Zimmer. Ich setze mich in einen Sessel. Er hat ein großes Zimmer, ich sehe es mir genau an. Bill verfolgt meine Blicke. „Ja guck es dir nur genau an denn hier drin wirst du in nächster Zeit schlafen, denn ich hab kein Sofa in meinem Zimmer. So muss mein Bruderherz das Zimmer mit dir teilen.“ Er grinst Tom an. „Ah cool“, sage ich. „Komm kurz mit“, sagt Bill zu mir. So stehe ich auf und folge ihm. Wir gehen in sein Zimmer. Ich setz mich auf sein Bett, er drückt mir ein Telefon in die Hand. „Ruf sie an. Viel Glück.“ Er lächelt mich an, steht auf und lässt mich alleine. Ich wähle unsere Nummer. „Ja?“ „Hey Mum ich bin’s Sammy.“ „Hey“ Meine Mum schluchzt. „Mach das bitte nie wieder, auch wenn es nicht glaubhaft ist, ich habe mir Sorgen um dich gemacht. Wo bist du?“ „Ich bin bei einer Band, ich habe sie kennen gelernt und ich darf von ihren Eltern aus bei ihnen wohnen, in Magdeburg. Ich brauch ein bisschen Abstand, Mum. Es tut mir Leid dass ich das gemacht habe.“ „Okay Sammy, du bleibst dort bis du wieder in die Schule gehen musst.“ „Wirklich? Darf ich so lange da bleiben?“ „Ja, aber nur wenn du mich regelmäßig anrufst und mir sagen kannst dass es dir gut geht.“ „Oh danke Mum!“ Ich freu mich richtig. „Dann bis dann. Ich hab dich lieb.“ Bei den letzten Worten fang auch ich an zu weinen, ich lege auf. Bill kommt ins Zimmer und setzt sich neben mich. „Hey was ist los? Darfst du nicht hier bleiben?“ Ich umarme ihn. „Doch.“ „Warum weinst du dann?“ „Sie hat gesagt, dass sie mich lieb hat. Das hat sie noch nie zu mir gesagt.“ Bill legt einen Arm um mich. „Es wird jetzt alles besser werden.“

Nachdem er mich beruhigt hat, gehen wir wieder zu den anderen rüber, aber Tom sitzt alleine da. „Gustav und Georg sind schon gegangen.“ Wir setzen uns zu Tom und schauen fern.

7.1.08 19:03


Abends richtet Tom mir das Sofa hin, während ich im Badezimmer bin um mich umzuziehen. Bill hilft ihm auch. Ich komme ins Zimmer „Wow da hab ich ja ganz schön viel platz“ „klar nicht dass du nachts vom Sofa fällst weil du zu wenig Platz hast.“ Bill lächelt mich an. „So, ist es so gut hergerichtet für dich?“ Ich lege mich aufs Sofa um es zu testen. „Perfekt.“ Bill geht rüber und wünscht uns ne gute Nacht. Tom und ich legen uns auch schlafen.

 

Als ich aufwache schläft Tom noch, ich entscheide mich dazu ins Bad zu gehen und zu duschen. Ich wasche gerade meine Haare, als ich höre wie jemand die Tür aufmacht. Scheiße, ich hab vergessen abzuschließen! Und schon stehen Tom und Bill vor mir, sie gucken mich an und gehen dann wortlos wieder raus. Mir gehen tausend Gedanken durch den Kopf. Ich spüle meine Haare aus und verlasse die Dusche dann. Ich zieh mich an und putz mir die Zähne. Ich trau mich gar nicht raus zu gehen, aber ich muss. Also mache ich die Tür auf und gehe wieder in Toms Zimmer. Die beiden sitzen auf dem Bett und grinsen mich an. Ich würde am liebsten im Erdboden versinken. „Ja scheiße, wenn man vergisst abzuschließen, ne?“ grinst Tom. „Ja, schon“ sage ich, „Können wir über was anderes reden?“ „Jetzt wird nicht geredet, zieh dich an und komm mit.“ Ich guck die beiden fragend an. „Na wir zeigen dir heute Magdeburg.“ „Ahh cool.“ Die Mutter von Bill und Tom fährt uns.

Wir steigen am Bahnhof aus. „Ich müsste erst mal zur Bank.“ „Gut, ich auch.“ Sagen die beiden im Chor, darauf lachen wir erst mal. Sie führen mich zur Bank. Ich reiche die Unterlagen ein um das Konto öffentlich zu machen. Alles klappt und so ist nun genug Geld für mich da.

„So, ich bin fertig, wo gehen wir hin?“ „Jetzt gehen wir erst mal in die Stadtmitte weil wir da Gustav und Georg treffen.“ „Also los.“ Ich gehe in die Mitte und hake mich bei ihnen ein.

Ich bin von Magdeburg echt beeindruckt, ich finde die Stadt schön. Vor einer Kirche stehen Georg und Gustav, wir gehen zu ihnen und begrüßen sie.

An dem Nachmittag laufen wir noch viel durch die Stadt. Am Schluss setzen wir uns in ein Cafe und trinken was. Wir reden wieder viel, aber auch viel Scheiße. Aber mit den Jungs ist es immer lustig. Da klingelt mein Handy. Tanja ist dran, ich freue mich dass sie sich meldet. Ich erzähle ihr alles, von den Jungs und von dem Gespräch mit meiner Mum, Tanja freut sich für mich. Und ich bin froh dass es ihr gut geht.

Wir kommen erst um 20 Uhr nach Hause, es war echt ein lustiger Tag. Wir gehen zu Tom ins Zimmer und machen mal wieder die Glotze an. „Hey Jungs, ich gehe eine rauchen.“ „Sollen wir mitgehen?“, fragt Bill und will schon aufstehen. „Nein, schon gut so, ich muss eh noch mit Tanja reden, ich komm gleich wieder.“ Ich ziehe mir meine Chucks an und gehe vor die Tür. Ich laufe ein Stück vom Haus weg und wähle Tanjas Nummer. „Hey süße.“ „Hey Sammy, rufst mich schon wieder an?“ „Ja, es gibt da was das ich nicht vor den Jungs ansprechen wollte.“ „Was denn?“ Tanja klingt richtig neugierig, worauf ich kurz auflache. „Na ja wie du sicher weißt, haben Tom und Bill bald Geburtstag!?“, sage ich fragend. „Ouh ja stimmt ja, lass mich raten? Du willst was organisieren??“ „Ja, aber ich weiß nicht was.“ „Hmm ich überlege mir was und meld mich morgen bei Dir, ok?“ „Okay, danke süße, bis dann.“ „Bye süße.“ Ich mache mir jetzt ne Zigarette an, und merke dass ich gar nicht weiß wo ich eigentlich hingelaufen bin. Ich laufe einfach mal geradeaus weiter. Da kommen mir ein paar Jungs entgegen, ich schätze sie so auf das Alter von etwa 18 Jahren. Ich laufe an ihnen vorbei und einer dreht sich um. „Hey wo läufst du denn hin, schönes Mädchen?“ Ich bleibe stehen. „Wo soll ich denn hinlaufen?“ Er kommt zu mir her und zerrt mich an meinem Arm in die andere Richtung zu den anderen 2 Jungs. „Komm doch mit zu uns, Süße“ „Nein, danke, ich gehe zu meinem Freund.“ „Komm hab dich nicht so, der kann warten.“ Er zieht fester an meinem Arm, ich versuche mich loszureißen. Da kommt Bill auf uns zu gelaufen. Der andere schlägt mir ins Gesicht und lässt mich auf den Boden fallen, dann hauen sie ab. Ich bleibe liegen. Meine Schulter blutet. Bill kommt zu mir. „Shit, ist alles okay?“ Ich stehe langsam auf. „Ja geht schon, außer dass meine Schulter blutet.“ „Zeig mal her.“ Ich zeig sie ihm. „Ohje, komm wir gehen nach Hause dann versorge ich Dich.“ Wir laufen zurück. „Ich hab mich verlaufen, ich war irgendwie zu arg in das Gespräch mit Tanja vertieft.“ „So wie da als du mit Tom zusammengestoßen bist?“, fragt er grinsend. „Ja, genau.“, ich lächle ihn an. Wir sind da und gehen rein. Er bringt mich in die Küche. Ich setze mich auf einen Stuhl während Bill Verbände herrichtet. Da kommt Tom die Treppen runter, „Wo warst du denn so lange?“, er sieht meine Schulter, „was ist passiert, Sammy??“ fragt er erschrocken. „Da waren solche Typen, einer davon wollte dass ich mit ihnen mitkomme, und als er gesehen hat dass Bill kommt hat er mich geschlagen und auf den Boden fallen lassen.“ „Solche Deppen, es war der Bruder von Markus“ „War ja klar.“ Tom setzt sich zu mir. „Markus ist bei uns auf der Schule, eine Stufe höher, der ist echt fies, und seinen Bruder kennst du ja jetzt.“ Ich nicke. Bill verbindet meine Schulter. „Wir nehmen Dich nachher mit in unseren Proberaum und spielen für dich, vielleicht geht’s dir dann ja besser!?“ Tom lächelt mich an. „Ja, ich denke schon.“ Ich lächle zurück. Als der Verband sitzt ziehen wir uns an und laufen los zur Bushaltestelle. Wir steigen in den Bus und fahren nach Magdeburg. Nach 20 Minuten Fahrt steigen wir aus und in weniger als 5 Minuten bleiben Bill und Tom vor einem alten Fabrikgebäude stehen. „So da müssen wir rein.“ „Also, los“, fordere ich die beiden auf, ich kann es kaum erwarten. Wir gehen rein und gehen die Treppen hoch, dann laufen wir einen Flur entlang, ganz nach hinten, bis Bill mal stehen bleibt und eine Tür öffnet. „Fühl dich wie zuhause.“ Worauf ich ihn erst mal angucke. „Sorry“ Ich trete ein und bleibe im Raum stehen. Er ist rot gestrichen, auf der einen Seite stehen 2 Sofas und auf der anderen Seite stehen Georg und Gustav, die ich erst jetzt sehe. „Ou, hey.“ Ich begrüße und umarme sie. „Hab euch gar nicht gesehen.“, grinse ich, „Ja, wir haben er gemerkt.“ „Sorry.“ „Schon okay, gefällt dir der Raum wenigstens?“ „Jaa.“, staune ich, „Er ist echt schön eingerichtet.“ „Danke, also dann setz dich mal.“ Ich setze mich und die Jungs packen ihre Gitarren aus, außer Bill natürlich.
Tom fängt an zu spielen, und ich weiß gleich dass sie das Lied >>Spring nicht<< spielen. Dann fängt Bill an zu singen, ich find es echt voll cool. Sie spielen nur für mich Sie sind schon beim 6. Song, >>Schrei<< und ich sitze da, richtig aufmerksam, ich denke an nichts mehr. Sie spielen eine Stunde lang. Ich hab noch gar nicht gemerkt dass sie aufgehört haben. Bis Tom mich anstupst. „Hey? “ „Ja?...hey ich fands echt voll cool, danke hat mich echt gefreut.” Die vier grinsen mich alle an. „Also, los, wir müssen wieder nach Hause, wir müssen uns umziehen.“ „Was? Warum was habt ihr denn vor?“ „Das siehst du dann.“ Da Georg schon den Führerschein hat fährt er uns zu Tom und Bill nach Hause. Dann fahren er und Gustav weg. Wir gehen zu Tom ins Zimmer, „also richte dich für ne Party. Wir zeigen dir unseren Club.“ „Wie? Euren Club??“ „Zieh dich an, du wirst dann sehen was ich meine.“ „Okay okay. “ Ich stehe vor dem Schrank den Tom mir überlassen hat. Ich entscheide mich für eine Bluse mit Ausschnitt und einen Minirock. Eigentlich würde ich lieber ein Top anziehen aber ich mache es nicht wegen dem Verband. Ich schnappe noch meine Kosmetiksachen und verschwinde im Bad. Ich ziehe mich um und fange an mich zu richte. Schon wieder hab ich vergessen die Tür abzuschließen und Bill kommt rein, dieses Mal war ich aber schon wieder angezogen. Er geht wortlos wieder raus. „Bill du kannst auch hier bleiben, wir können uns zusammen richten.“ Ich lächle ihn an. Er kommt wieder zurück und wir fangen an uns zu richten. Er nimmt sogar die gleiche Wimperntusche wie ich. Wir haben darum gewettet wer schneller fertig ist. Aber Bill ist schneller als ich weil ich mehr Lidschatten benutze. Nach einer halben Stunde gehe ich wieder in Toms Zimmer. Tom ist erstaunt als er mich sieht. Ich gehe wieder zum Schrank und überlege mir welche Schuhe ich anziehen soll. Ich entscheide mich für Sandaletten mit kleinem Absatz. „Fertig.“ Bill und Tom stehen auf, ich schnappe meine Tasche und hänge sie mir um.

7.1.08 19:04


Wir sind wieder in Magdeburg. Wir laufen etwa 20 Minuten bis wir vor einem Club stehen, Georg und Gustav kommen auch gerade. >>V.I.P.<< , lese ich. Wir gehen rein. Tom und Bill gehen voraus und setzen sich an einen Tisch. Georg geht und holt uns Drinks. Da wird das Lied >>Kopf hoch<< von Azad gespielt. Ich stehe auf und laufe auf die Tanzfläche und fange an zu tanzen. Auf einmal kommt Tom zu mir her und tanzt mit mir. Ich fühl es in mir kribbeln. Nach dem Lied gehen wir wieder zurück zu den anderen. Ich gucke Bill an und er grinst mich an wie ein Honigkuchenpferd. Ich weiß zwar nicht warum aber ich grinse zurück. Ich trinke meinen Drin in einem Zug aus. Ich gehe an die Theke und hole gleich die zweite Runde. „Georg, Gustav? Könnt ihr kurz mit mir rausgehen?“ „Klar“ Sie folgen mir. Wir lassen uns einen Stempel geben und gehen dann raus. Ich mach mir ne Zigarette an. „Also, ihr wisst ja dass die beiden in einer Woche Geburtstag haben oder?“ „Ja, klar.“ „Haben die beiden schon was vor?“ „Nein. Willst du etwa was planen?“ „Ja, wie wäre er hier?“ „Ja, klasse, hier gibt’s noch n extra Raum in dem wir schon öfters gefeiert haben. Wir 3 treffen uns einfach mal ohne die 2 und planen das dann oder?“ „Okay cool, danke“.

Wir gehen wieder rein. Wir setzen uns zu den beiden und nuckeln an unsren Drinks.

Ich schreibe Tanja gleich ne SMS dass ich mich morgen bei ihr melden werde und dass ich was gefunden hab.

Wir bleiben bis um 02.00Uhr in dem Club, wir kommen gut gelaunt raus. Ich habe wohl n bisschen zu viel getrunken, aber Tom und Bill glaube ich auch. Wir laufen an die Bushaltestelle, als wir ankommen stellen wir fest dass wir noch eine halbe Stunde warten müssen bis der nächste Bus kommt. Ich mache mir eine Zigarette an, ich gebe Tom auch eine, daraufhin will Bill auch eine. Und so rauchen wir zu dritt.

Ich geh ein Stück weg weil mein Handy klingelt, ich gehe ran aber es antwortet mir niemand, so lege ich wieder auf. Ich gehe zurück zu Tom und Bill. Mir ist ganz schön schwindlig. Ich sehe eine kleine Mauer nicht und stolpere über sie, ich lande direkt in Toms Armen. Ich guck ihm in die Augen. Seine Blauen Augen strahlen doll und treffen meine. Es fühlt sich an als ob sie mich stechen würden. „Danke fürs Auffangen“, stottere ich und stell mich wieder hin. „Gerngeschehn“, grinst er.

Dann kommt der Bus und wir steigen ein. Ich schlafe im Bus schon fast ein.

Als wir bei Bill und Tom sind zieh ich mich einfach so bei Tom im Zimmer um, er lächelt und dreht sich um. Ich lege mich gleich hin und schlafe schnell ein.

7.1.08 19:05


6 Tage später wache ich um 10 Uhr auf. Ich gehe ins Bad und ziehe mich an, dann gehe ich in die Küche und frühstücke etwas. Mein Handy klingelt und meine Mum ist dran, ich rede ein bisschen mit ihr. Es geht ihr gut, das freut mich. Nach dem Gespräch rufe ich Tanja an. „Hey bist schon wach?“ „Ja klar. Wie war’s gestern noch?“ „Cool, wir waren noch in nem Club. Und dort werden wir auch ne Geburtstagsparty organisieren, Georg und Gustav helfen mir. Kannst du auch kommen?“ „Ohje ich weiß nicht, mein Freund ist eifersüchtig. Ich meld mich dann noch mal bei dir.“ „Okay bis dann, bye.“ „Bye.“ Ich lege auf und dann kommt auch schon Tom runter. „Morgen, ausgeschlafen oder aus m Bett gefallen?“ frage ich ihn. „Aus m Bett gefallen.“ „Du siehst echt fertig aus.“ „Danke für das Kompliment.“ „Bitte“ Ich grins ihn an. „Ich geh kurz hoch.“ „Okay.“

Ich gehe nach oben in Toms Zimmer und schließe die Tür. Ich rufe Georg an. „Hey wann holst mich ab?“ „Hmm in 10 Minuten, ok?“ „Okay.“ Ich ziehe mir meine Chucks und ne Jacke an und gehe nach unten. „Tom?“ „Wo gehst du hin?“ „Georg holt mich gleich ab. Ich meld mich mal bei euch, ich weiß noch nicht wann ich zurückkommen werde.“ „Ahhh okay. Was macht ihr?“ „Nichts…ah er ist schon da, also tschauuu.“ Ich gehe raus und steige bei Georg ins Auto. Wir fahren los nach Magdeburg zum >>V.I.P.<<. Wir steigen aus und gehen rein. Gustav und ich bleiben stehen und Georg geht zum Geschäftsführer, 5 Minuten später kommt er mit ihm zurück. Wir gehen durch eine Tür und gehen eine Treppe nach oben. Ich bin überrascht weil da Bilder von den 4 Jungs hängen. „Feiert nur ihr hier drin?“ „Ja, das ist speziell unser V.I.P. – Bereich.“ „Ah, ist ja cool.“ Ich sehe mich um, es ist groß, hat ne große Tanzfläche, ne eigene Theke und es hat auch genug Sitzgelegenheiten. „Wie viele Leute sollen denn kommen?“, fragt der Geschäftsführer mich. „Ähm, ich weiß gar nicht wer überhaupt kommen soll.“ Georg mischt sich ein, „Ich lade Freunde von ihnen ein, ich denke mal so 20 Leute, also nicht so viele.“ „Okay. Und wann soll die Party anfangen?“ „Um 20 Uhr.“ „Okay.“ „Georg?“ „Ja, Sammy?“ „Ich tue an dem Tag so als würde ich den Geburtstag vergessen. Ich werd an dem Tag auch nicht so bei den beiden sein, ihr müsst sie hier her bringen, okay?“ „Okay.“ Wir grinsen alle. Wir planen noch n bisschen mit dem Geschäftsführer, wegen Musik und so und gehen nach 2 Stunden wieder. Wir entschließen uns noch einen Cafe trinken zu gehen. Ich schreibe Tom eine SMS dass es wohl noch n bisschen dauern wird. Tom schreibt zurück, dass er und Bill im Proberaum sind und dass wir auch kommen sollen. So trinken wir unseren Cafe aus und laufen dann los.

Wir gehen in das Fabrikgebäude und laufen los. Auf einmal merke ich dass Georg weg ist. „Wo ist denn Georg hin?“ „Ich weiß nicht.“ Er zuckt die Schultern.

Wir gehen die Treppen hoch, auf einmal ist das Licht aus. Ich gucke Gustav fragend an, er guckt genau so zurück. Wir sind in dem langen Gang und laufen langsam vorwärts, da schreit jemand und das hört sich an wie Georg, ich bleibe stehen, auf einmal springt er aus ner Ecke raus und erschreckt mich zu Tode. „Boah du bist so dumm, man, du hast mich voll erschreckt.“ „Ja, sollte es ja auch.“ Ich umarme ihn. Wir lachen alle 3. Ich umarme ihn immer noch, so gehen wir in den Proberaum. Ich lasse ihn dann erst wieder los. „Ist ja schlimm hier, ihr müsst mich beschützen, und nicht mir Angst einjagen…hey Bill, bist auch aufgestanden?“ „Ja…wer hat da grad so geschrieen?“ „Ja, ich weil Georg mich erschreckt hat.“ „Oh, arme Sammy“, sagt Georg. Daraufhin strecke ich ihm die Zunge raus. Ich setz mich auf n Sofa. „Shit, Georg, wir haben was vergessen, wir müssen noch mal raus.“ Ich springe auf. „Okay, ich komme.“ Ich gehe raus. Er kommt auch und macht die Türe zu. „Komm wir gehen in nen anderen Raum.“ Ich gehe ihm hinterher und mache dann die Tür zu. Ich setze mich neben ihn. „Was gibt’s?“ „Geschenk??“ „Oh shit, du hast Recht.“ „Sollen wir jetzt gleich in die Stadt gehen und nach was gucken?“ „Ja, machen wir.“ „Okay ich geh kurz rüber und sag Bescheid.“ Ich stehe auf und gehe rüber. „Hey Leute, Georg und ich müssen noch mal los, seid ihr nachher noch da?“ Tom gibt mir keine Antwort. „Bill?“ „Ich weiß nicht, ich ruf dich nachher mal an.“ „Okay, bis dann.” „Bye.“

Ich gehe wieder zu Georg und wir gehen zusammen raus, und laufen in die Stadtmitte. „Wie wäre es wenn wir ihnen nen Gutschein von dem Kaufhaus da vorne schenken, dann können sie sich kaufen was sie wollen?“ „Ja cool, gut Idee, mit welchem Wert?“ „Hmm für jeden 250€?“ „So viel??“ „Haja ich mag die beiden halt.“ Ich lächle ihn an. „Ja, ich ja auch, aber…“ „Nix aber, ich zahle, ihr könnt mir ja n Teil geben.“ „Okay.“ Und so laufen wir zu dem Kaufhaus und holen 2 Gutscheine.

Ich rufe Bill an und frage wo sie sind. Er sagt mir dass sie im Proberaum sind, ich solle aber heimgehen. So fährt Georg mich „nach Hause“. Da aber keiner zuhause ist, kann ich nicht rein gehen und ich warte bei Georg im Auto. Nach einer halben Stunde kommen die beiden endlich und ich verabschiede mich von Georg. Ich gehe mit den beiden rein und setz mich zu Tom ins Zimmer. Er guckt mich böse an. „Was ist denn los?“ „Nichts.“ „Ja ich merks.“ „Boah du nervst mich, hau doch ab, alles geht nur noch um Dich“ WAS?? Ich stehe auf und renne raus, ich hab noch nicht mal meine Schuhe angezogen. Ich renne weg von dem Haus und rufe Georg an er soll umdrehen. Er ist sofort da und ich sitze bei ihm im Auto. „Kann ich bei dir schlafen?“ „Ja, klar aber was ist denn los?“ „Tom hat mich rausgeschmissen.“ Da klingelt mein Handy. Bill. Ich drücke ihn weg. Georg fährt los. „Wenn wir bei mir sind erzählst du mir erst mal alles.“

7.1.08 19:07


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